Montag, 26 Oktober 2020 12:45

Chance zur Rehabilitation

geschrieben von Spielbericht
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Vorschau HC KTV Altdorf – TV Muri, Do 29.10.20 20:30 Aldorf Feldli

 

So Gott und der Bundesrat will, trifft der KTV am Donnerstag Abend auf den Leader TV Muri. Nach makellosem Start gaben die Aargauer aber in den letzten drei Partien Punkte ab.

 

Der ursprünglich angedachte Termin dieser Begegnung fiel der Altdorfer Quarantäne zum Opfer. Neu angesetzt wurde die Partie nun auf den Donnerstag Abend, da alle Wochenenden bis zum geplanten Qualifikationsrundenende bereits belegt sind. Die daraus resultierende Englische Woche bietet dem KTV aber den Vorteil, sich von der Derbyniederlage schnellstmöglich zu rehabilitieren.

 

In der ersten Vorschau zu dieser Partie der sechsten Runde wurde die Frage gestellt, ob sich der TV Muri nach vier Siegen aus den ersten fünf Spielen an der Tabellenspitze festsetzten kann oder ob es sich nur um eine Momentaufnahme handelt. Seither gaben die Murianer in den zwei folgenden Spielen Punkte ab. Nun gehören die Aargauer zum erweiterten Favoritenkreis, der die ungeschlagenen Oltener jagt. Gleich fünf Teams befinden sich momentan im Kampf um einen der beiden Finalrundenplätze. Es ist also momentan ein Ausscheidungsrennen im Gange. Verlierst du, fällst du ab, verlierst du mehrmals, fällst du weg. So einfach die Ausgangslage auch beschrieben werden kann, daraus folgt eine ungeheuer spannende Spielzeit mit unzähligen Entscheidungsspielen. Es folgt am Donnerstag sicherlich noch keine Vorentscheidung, doch in dieser Konstellation geht es nicht nur darum selbst zu gewinnen, sondern auch dem direkten Konkurrenten die Punkte wegzunehmen. Nicht ausgeschlossen, dass eines der beiden Teams zum Ende diesen verlorenen Punkten doch noch nachtrauert.

 

Obwohl sich der Kader des TV Muri auf diese Saison hin verändert und vor allem verjüngt hat, bleiben die Teamstützen die gleichen. Das Angriffsspiel organisiert Carlo Femiano, der routinierte Schlussmann Tobias Wipf setzt die Akzente in der Defensive. Doch das Team auf die beiden zu reduzieren wäre falsch, haben doch auch die Youngsters Yorick Kaufmann und Noel Anghern erheblichen Anteil an den bisherigen Erfolgen.

 

Der Verband hat entschieden, den Spielbetrieb bis zu einem allfälligen Verbot laufen zu lassen. Dies ist aber nur verantwortbar, wenn sich alle an das Schutzkonzept halten. Weiterhin gilt im Feldli eine Maskenpflicht und Interessierte mit Symptomen werden gebeten zu Hause zu bleiben.

Gelesen 197 mal Letzte Änderung am Montag, 26 Oktober 2020 12:46
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