Montag, 02 März 2020 15:53

Dagmersellen erneut zu stark

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HC KTV Altdorf - TV Dagmersellen 26:27 (16:14)

Eine unterhaltsame, spannende und umkämpfte Partie endete mit einer weiteren Niederlage gegen die jetzt definitiv als Angstgegner betittelten Dagmerseller. Matchwinner wurde einer, der lange wie die tragische Figur aussah.

Da dachte man, die beiden Teams können sich im vierten Aufeinandertreffen nicht mehr gegenseitig überraschen. Doch der Dagmerseller Trainer Martin Prachar überraschte; mit sich selbst in der Startformation. Der grossgewachsene Abwehrpatron brachte die nötige Masse und Routine in die Dagmerseller Deckung, wie er es zuvor fast zehn Jahre in der NLA tat. Auch die Altdorfer Defensive zeigte sich im Vergleich zum letzten Duell verbessert. Das Überzahlspiel der Luzerner konnte verteidigt werden, so dass Torhüter Ramon Häller fortan nicht mehr für einen weiteren Angriffsspieler eingetauscht wurde. Die Partie lief komplett am Schlussmann vorbei, in den ersten vierzig Minuten konnte er keinen Abschluss entschärfen. Als Ersatz wäre nur ein Junior dabei gewesem, auf den man jedoch verzichtete. Trotzdem blieben die Gäste im Spiel, da die Urner bis zum Seitenwechsel acht technische Fehler produzierten. So blieb es bei einer knappen 16:14 Fûhrung zur Pause.

Im ersten Umgang konnten die Gäste noch mit 1:5 vorlegen, die Startphase in der zweiten Halbzeit gehörte dem KTV. Doch das zwischenzeitliche 18:14 Polster hatte auch keinen Bestand und so startete es nach vierzig Minuten bei ausgeglichenem Spielstand nochmals bei Null. In der Folge entwickelte sich ein munteres hin und her, mit vielen Fehlern und Fehlschüssen. Die Urner agierten mit dem siebten Angriffsspieler, erzielten im zweiten Umgang aber nur noch zehn Tore. Denn inzwischen, immer noch ausgeglichener Spielstand knappe fünf Minuten vor dem Ende, ist einer aufgewacht und im Spiel angekommen. Wie es die alte Torhüterweisheit so schön besagt, nicht viele Bälle muss man halten, sondern die wichtigen. Im Stile des grossen Titi Omeyers nagelte Häller die Bude in den Schlussminuten zu und sicherte seinem Team den knappen 26:27 Auswärtssieg, denn der Abschluss in letzter Sekunde begrub er unter seinem Körper.

Nach Verlustpunkten ist der KTV nun vom ersten auf den vierten Platz zurückgefallen, während dessen die Dagmerseller nun von ganz oben grüssen. Eine Niederlage, die sicherlich vermeidbar gewesen wäre, doch schlussendlich gehen die beiden Punkte zurecht ins Wiggertal.

Für Altdorf spielten:
Jan Dittli/Christian Amrein; Luca Aschwanden (2), Daniel Baumann, Pascal Aschwanden (4), Marc Häusler (1), Flavio Fallegger (2),  Fabian auf der Maur (7), Florian Henrich, Mario Jelinic (5/2), Tomas Adamcik (4), David Bär (1)

Eine unterhaltsame, spannende und umkämpfte Partie endete mit einer weiteren Niederlage gegen die jetzt definitiv als Angstgegner betittelten Dagmerseller. Matchwinner wurde einer, der lange wie die tragische Figur aussah.

Da dachte man, die beiden Teams können sich im vierten Aufeinandertreffen nicht mehr gegenseitig überraschen. Doch der Dagmerseller Trainer Martin Prachar überraschte; mit sich selbst in der Startformation. Der grossgewachsene Abwehrpatron brachte die nötige Masse und Routine in die Dagmerseller Deckung, wie er es zuvor fast zehn Jahre in der NLA tat. Auch die Altdorfer Defensive zeigte sich im Vergleich zum letzten Duell verbessert. Das Überzahlspiel der Luzerner konnte verteidigt werden, so dass Torhüter Ramon Häller fortan nicht mehr für einen weiteren Angriffsspieler eingetauscht wurde. Die Partie lief komplett am Schlussmann vorbei, in den ersten vierzig Minuten konnte er keinen Abschluss entschärfen. Als Ersatz wäre nur ein Junior dabei gewesem, auf den man jedoch verzichtete. Trotzdem blieben die Gäste im Spiel, da die Urner bis zum Seitenwechsel acht technische Fehler produzierten. So blieb es bei einer knappen 16:14 Fûhrung zur Pause.

Im ersten Umgang konnten die Gäste noch mit 1:5 vorlegen, die Startphase in der zweiten Halbzeit gehörte dem KTV. Doch das zwischenzeitliche 18:14 Polster hatte auch keinen Bestand und so startete es nach vierzig Minuten bei ausgeglichenem Spielstand nochmals bei Null. In der Folge entwickelte sich ein munteres hin und her, mit vielen Fehlern und Fehlschüssen. Die Urner agierten mit dem siebten Angriffsspieler, erzielten im zweiten Umgang aber nur noch zehn Tore. Denn inzwischen, immer noch ausgeglichener Spielstand knappe fünf Minuten vor dem Ende, ist einer aufgewacht und im Spiel angekommen. Wie es die alte Torhüterweisheit so schön besagt, nicht viele Bälle muss man halten, sondern die wichtigen. Im Stile des grossen Titi Omeyers nagelte Häller die Bude in den Schlussminuten zu und sicherte seinem Team den knappen 26:27 Auswärtssieg, denn der Abschluss in letzter Sekunde begrub er unter seinem Körper.

Nach Verlustpunkten ist der KTV nun vom ersten auf den vierten Platz zurückgefallen, während dessen die Dagmerseller nun von ganz oben grüssen. Eine Niederlage, die sicherlich vermeidbar gewesen wäre, doch schlussendlich gehen die beiden Punkte zurecht ins Wiggertal.

Für Altdorf spielten:
Jan Dittli/Christian Amrein; Luca Aschwanden (2), Daniel Baumann, Pascal Aschwanden (4), Marc Häusler (1), Flavio Fallegger (2),  Fabian auf der Maur (7), Florian Henrich, Mario Jelinic (5/2), Tomas Adamcik (4), David Bär (1)

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