Montag, 04 Februar 2019 12:00

Der KTV rutscht weiter ab

geschrieben von Spielbericht
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HC KTV Altdorf – SG GS/Kadetten Espoirs 26:27 (12:15), 02.02.19, Feldli Altdorf

 

Gleich zweimal startete der KTV Altdorf schlecht in die Halbzeit. Somit liefen die Urner gegen die SG GS/Kadetten Espoirs aus Schaffhausen konstant einem Rückstand hinterher. Trotz aller Bemühungen reichte es nicht mehr zum Ausgleich in der Schlussphase und der KTV verliert unglücklich mit 26:27.

 

Wie erwartet trafen die Gäste nicht vollzählig im Altdorfer Feldli ein. Neben den Verletzten verzichteten die Espoirs auf ihren rechten Flügel Levin Wanner, der auch im NLA-Kader zum Zuge kommt. Für die Altdorfer dies, was man sich erhofft hatte: Eine Mannschaft, die zwar durch die Leistung in der Vorrunde verdient vorne in der Tabelle steht, durch die Mutationen im Kader jedoch ganz klar in Reichweite der Urner liegt. 

 

Der Start in die Partie verschlief der KTV jedoch. Eine Abwehr, die nicht zur notwendigen Stabilität fand, gepaart mit technischen Fehlern im Angriffsspiel, resultierte nach einem Viertel der Spielzeit in einem 3:7 Rückstand. Auf Seiten des Heimteams vermochte in der Startphase vor allem Edvinas Vorobjovas dagegenzuhalten. Eingesetzt auf dem rechten Flügel erzielte er bei seinem Comeback gleich anfangs drei Tore. Ebenfalls Wirkung zeigte die Einwechslung des Defensivspezialisten Manuel Gisler. Er Überzeugte mit der notwendigen Härte in der Abwehr und konnte das Spiel der Schaffhauser mehrmals unterbrechen. Er war es auch, der den KTV mit dem Anschlusstreffer in der 22. Minute wieder voll ins Spiel brachte. Doch gleich im Gegenzug erhöhten die Gäste durch Teubert wieder auf zwei Tore. Fünfzehn Sekunden vor dem Pausensignal nahm Trainer Munzert sein zweites Timeout. Der angesagte Spielzug funktionierte wie geplant, doch ein ungenauer Pass verhinderte den Erfolg. Somit wurde beim Stand von 12:15 die Seiten getauscht. 

 

Und auch in die zweite Halbzeit starteten die Urner nicht wunschgemäss. Bis zur vierzigsten Minute sah man sich einem Fünf-Tore-Rückstand konfrontiert. Das Trio aus den beiden Rückraumspielern Teubert und Bührer sowie Kreisläufer Schopper bekam die Urner Defensive nicht unter Kontrolle. 22 der schlussendlich 29 Gegentore gingen auf ihr Konto.  Die Einwechslung von Pascal Aschwanden brach frischen Wind ins Altdorfer Angriffsspiel und die beiden siebenfachen Torschützen Kasmauskas und Zildzic hielten den KTV am Leben.  Fünf Minuten vor Schluss kämpften sich die Urner wiederum an ein Tor heran, die Defensive hielt und die Gäste kassierten eine Zeitstrafe. Doch mit einem Fehlwurf, einem Pass in die Hände des Gegners sowie einem Offensivfoul blieben die letzten drei Altdorfer Angriffsaktionen erfolglos. Eine weitere Niederlage besiegelt. 

 

Da das Spiel im Namen der «Week oft the Referee», einer Aktion für mehr Respekt gegenüber den Schiedsrichtern, stattfand, geht ein besonderes Lob ans Duo Hitz/Lämmler. Die beiden hatten das Spiel über die gesamte Spielzeit unter Kontrolle. Und der KTV kann sich sicherlich nicht beklagen, dass die 50/50 Situationen in der entscheidenden Phase gegen das Heimteam ausgelegt wurden. 

 

Was bleibt ist eine weitere schmerzhafte Niederlage und der Erhalt der roten Laterne. Der Rückstand auf den rettenden Platz beträgt jedoch weiterhin zwei Punkte. Dieses Spiel gilt es nun vor allem mental zu verarbeiten. Ein Punktgewinn wäre auch für das angeschlagene Gemüt der Mannschaft ein Aufsteller gewesen. Die einzige Lösung: Weiterkämpfen und die Chance vom kommenden Samstag nutzen.

 

Für Altdorf spielten: Christian Amrein/Jan Dittli, Marius Kasmauskas (7), David Arnold (5), Manuel Gisler (1), Daniel Baumann, Ivan Fallegger, Pascal Aschwanden (3), Marc Häusler, Fabian auf der Maur, Florian Henrich (3), Tomas Adamcik, Amer Zildzic (7), Edvinas Vorobjovas (3)

Gelesen 211 mal Letzte Änderung am Montag, 04 Februar 2019 12:02
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