Donnerstag, 06 Dezember 2018 12:03

Auf nach Winterthur!

geschrieben von Spielbericht
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SG Yellow/ Pfadi Espoirs – HC KTV Altdorf, 20:00 AXA Arena Winterthur

 

Der KTV trifft am Samstagabend auswärts auf das Tabellenschlusslicht aus Winterthur. Doch die SG Yellow/ Pfadi Winterthur Espoirs holte aus den letzten drei Spielen drei Punkte. Die junge Mannschaft befindet sich somit wie der KTV auf einer Aufholjagd.

 

Schaut man in die Winterthurer Kaderliste so fallen drei Fakten ins Auge. Nicht weniger als 22 Spieler wurden in der laufenden Saison eingesetzt. Der «Oldie» im Team ist Kreisläufer Nicolas Köller mit Jahrgang 1994, der jüngste gerade mal 16 Jahre alt. Am offensichtlichsten sind jedoch die 113 Tore, die Henrik Rein Schönfeldt bereits erzielt hat. Die durchschnittlich fast zehn Tore pro Spiel sind die Lebensversicherung der Espoirs. Seine Räume gilt es sicherlich einzugrenzen. Offen ist, ob die beiden im A-Kader von Pfadi stehenden Pecoraro und Bräm auflaufen. Sie brachten einen frischen Wind ins Team und sorgten für die grosse Überraschung, als der Tabellenletzte den bisher so überzeugend auftretenden BSV Stans bezwang. 

 

Doch die Urner müssen sich nicht verstecken. Nach einer Galavorstellung gegen Wädenswil/Horgen und dem Arbeitssieg im Derby gegen Emmen befindet sich der KTV im Aufwind. Vor allem die Deckung zeigte sich stark verbessert. Der neu formierte Innenblock um Neuzugang und Adamcik und Eigengewächs Gisler hat sich mittlerweile gefunden und sorgt für die nötige Stabilität im Zentrum. Dadurch verbesserte sich auch die Torhüterleistung in den letzten beiden Partien. Nicht zu überzeugen gegen Emmen wusste der Angriff. Zwanzig Tore reichten zwar zum Sieg, doch man tat sich äusserst schwer und die Erfolge waren meist das Ergebnis einer Einzelaktion. Hinzu kommt, dass Edvinas Vorobjovas bis Ende Jahr ausfällt und somit eine weitere Angriffswaffe fehlt. Dass David Arnold diese Rolle einnehmen kann, bewies er jedoch in den letzten Spielen. Motivierenden hinzu kommt, dass man in der neuen Winterthurer AXA-Arena auflaufen darf. Da das Spiel im Anschluss an die NLA-Partie stattfindet, werden die Ränge hoffentlich gefüllt bleiben.

 

Wiederum steht den Altdorfern ein richtungsweisendes Spiel bevor. Dadurch, dass die komplette zweite Tabellenhälfte in den letzten Spielen punktete, konnte sich der KTV mit den beiden Siegen noch keine Luft verschaffen. Ein weiterer Sieg muss also folgen. Sonst befindet man sich weiter im erbitterten Kampf um den Klassenerhalt. Doch wie es Trainer Munzert treffend auf den Punkt bringt: Erst ab drei Spielen nennt man es eine Serie!

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