Dienstag, 09 Januar 2018 21:28

Schon wieder Neuigkeiten vom Transfermarkt

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Heute Dienstag bereits die allerjüngsten Entwicklungen vom Transfermarkt. Sie betreffen Lukas von Deschwanden. Wie Wacker Thun, die Berner Zeitung und weitere Medien berichten, wird der Ex-Altdorfer und Nationalspieler  den Berner Oberländer Verein verlassen. "Der Urner wird den Verein im Juni verlassen. Er verstärkt Bundesligaklub Stuttgart, bei dem er einen Vertrag für eine Saison mit Option auf eine weitere unterschrieben hat. Das Engagement des vielseitigen Aufbauers im Berner Oberland wird somit nach neun Jahren enden.

Die Zusammenarbeit wird in jedem Fall ausgesprochen erfolgreich gewesen sein. Der Innerschweizer hat sich in Thun zu einem der besten Schweizer Handballer entwickelt. Zweimal ist der 28-Jährige zum wertvollsten Akteur in der Liga gewählt worden. 2012, 2013 und 2017 gewann Wacker auch dank Schlüsselspieler von Deschwanden den Cup, und der Topskorer hatte grossen Anteil, als die Thuner 2013 zum ersten und bisher einzigen Mal Meister wurden.

Von Deschwanden hatte mit seinen konstant starken Auftritten immer wieder das Interesse in- und ausländischer Klubs auf sich gezogen, den Verbleib im Berner Oberland einem Wechsel aber stets vorgezogen. Nun unterschrieb er beim in der besten Liga der Welt beschäftigten TVB Stuttgart. «Der Zeitpunkt für den Transfer ist optimal», sagt der 28-Jährige, welcher im Sommer sein Studium abgeschlossen hat.

Der Rechtshänder bereitet sich gegenwärtig mit der Nationalmannschaft auf das morgige WM-Qualifikationsspiel gegen Bosnien (18.30 Uhr, SRF zwei) vor. In der Landesauswahl ist er gleichfalls zum Eckpfeiler gereift, am Yellow-Cup in Winterthur war er kürzlich die überragende Figur.

Die Verantwortlichen von Wacker Thun bedauern den Abgang ihres wichtigsten Spielers. «Wir verlieren einen grossartigen Menschen und einen exzellenten Handballer», sagt Coach Martin Rubin. Präsident Georges Greiner hält fest: «Mit Lukas verlässt uns ein Hochkaräter. Wir haben aber den Anspruch, weiterhin ein Spitzenklub zu sein.»

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