Ruedi Ammann

Ruedi Ammann

eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

von deschw lukasDer in den Reihen des HC KTV Altdorf «gross» gewordene Lukas von Deschwanden eroberte am Wochenende die Schweizer Handball-Cuptrophäe mit Bravour. Sein gegenwärtiges Team Wacker Thun gewann am Samstag den Halbfinal gegen die Schaffhauser Kadetten (NLA) mit 32:28, wobei von Deschwanden dreizehn Mal (!) in die gegnerischen Maschen traf. Im Rahmen der sonntäglichen Finalissima behielten die Berner Oberländer in Olten vor knapp 1900 Zuschauern das bessere Ende gegen den TV Endingen (NLB) dann mit 35:26 für sich. Von Deschwanden traf dabei fünf Mal ins Volle. Der Topskorer (und Nationalmannschaftsmitglied notabene) aus Uris Landen liess sich somit anlässlich des Cupfinal-Wochenendes insgesamt anderthalb Dutzend Mal als «Meisterschütze» feiern.

Zum Gewinn der Cuptrophäe gratulieren Lukas von Deschwanden alle Urner Handballsportfans herzlich! Der Vollständigkeit halber sei noch festgehalten, dass Wacker Thun den Schweizer Cup bereits in den Jahren 2002, 2006, 2012 und 2013 nach Hause geschaukelt hatte.

 

Donnerstag, 22 Dezember 2016 00:00

Am Leaderthron gab es nichts zu rütteln

Der gegenwärtige klare Leader in der 3.-Liga-Zehnergruppe 9 - die Reserven des Nationalliga-A-Klubs HC Kriens - zieht seine einsamen Kreise: Nachdem die Luzerner gegen den HC KTV Altdorf II mit 30:21 als klare Sieger vom Feld zu ziehen vermochten, führen sie das Zwischenklassement mit dem Punktemaximum (8/16) weiterhin souverän an. In der vorderen Hälfte folgen auf den nächsten Plätzen Horw (7/10), Ruswil/Wolhusen (8/10), die Mythen-Shooters (8/9) und der HC KTV Altdorf (8/8).

Mehrere Absenzen waren zu beklagen

Altdorfs Reserven hatten auf verschiedene Stammspieler zu verzichten. Darunter figurierten auch die Topskorer Marc Häusler sowie Andreas Schranz. Der Fight begann trotzdem recht ausgeglichen. Beide Formationen bekundeten in der Offensive unverkennbare Probleme. Kriens lag nach der Auftaktviertelstunde immerhin mit 6:4 voraus. Die Altdorfer bezogen in der Folge ihr erstes Timeout, nachdem in ihrem Angriff nur noch herzlich wenig lief, etliche hundertprozentige Chancen verscherzt wurden und sich die technischen Fehler häuften. Die Platzherren führten zur Pause mit 12:6.

Viererserie liess nochmals leise hoffen

Der Rückstand der Urner pendelte sich nach erfolgtem Seitenwechsel bei sechs Längen ein. Zwischen der 40. und 45. Minute schöpfte das Kollektiv von Coach Patrik Amrhein etwas Hoffnung, gelangen doch gleich vier Tore in Serie. In der Folge fehlte dem KTV etwas die Puste – Kriens vergrösserte seinen Vorsprung. Während der letzten fünf Minuten liessen die Altdorfer die Zügel dann ziemlich schleifen. Ihr Glaube auf einen möglichen Punktegewinn schwand zusehends. Der HCK behielt das bessere Ende schliesslich (etwas zu deutlich) mit 30:21 für sich. Bester Werfer in den Reihen des HC KTV Altdorf war wieder einmal Mark Herzog. Er traf ein halbes Dutzend Mal ins Volle, dichtauf gefolgt durch Dave Bär.

Coach Patrik Amrheins Kommentar: «Die vielversprechende Leistung während der Auftaktviertelstunde reichte nicht dazu aus, dem Leader ein Bein zu stellen. Klar ersichtlich wurde, dass die Widersacher mit Abstand das beste Kollektiv der 3.-Liga-Gruppe 9 sind. Unsererseits lieferten die Akteure nicht ihre beste Leistung ab. Nur mit dem vollen Kader wäre es wohl möglich gewesen, am Thron der Luzerner zu rütteln. Nun haben wir bis Ende Januar Zeit, zu neuen Taten zu rüsten respektive die Blessuren verschiedener Akteure auszukurieren.»

Altdorf II spielte mit: Fabio Arnold (1. bis 60. Minute), Tobias Rieder; Jérôme Arnold, Pascal Arnold, Dave Bär (5), Mauro Bissig (3), Adrian Bucher, Manuel Gisler (1), Mark Herzog (6), Thomas von Deschwanden (2), Dennis Wipfli (2), Simon Ziegler, Carlo Zurfluh, Michael Bissig (2).

Im Rahmen der zehnten Runde in der MU17-Interjuniorenmeisterschaft hatte die Vertretung der Spielgemeinschaft Stans/Altdorf gegen die SG Willisau anzutreten. Die Partie ging nach einer schwachen Leistung – trotz Heimvorteils – mit 29:34 verloren. Coach Stefan Arnold: «Unter dem Strich endete der Match gegen die Luzerner nach einer enttäuschenden Vorstellung mit fünf Längen Unterschied zugunsten der Besucher, weil unser Team bereits zur Pause mit 11:19 ins Hintertreffen geraten war. In der Sechsergruppe 2 belegen die Nidwaldner/Urner nach zehn Partien und 5 Punkten im Klassement hinter Solothurn Regio und Handball Seeland (je 7 Zähler) den letzten Rang. Nun heisst es, sich auf die Abstiegsrunde vorzubereiten, um den angestrebten Interklassenerhalt eventuell doch noch sicherzustellen.»

Ziel frühzeitig aus den Augen verloren

Nachdem schon das Spiel der letzten Chancen gegen die SG Solothurn versiebt und das Erreichen der Finalrunde zur Unmöglichkeit geworden war, wollte sich die SGSA gegen das drittrangierte Dagmersellen/Willisau-Kollektiv wenigstens mit einem positiven Abschluss profilieren. Bereits nach zehn Spielminuten war dieses Ziel aber rasch in etwelche Ferne gerückt. Zahlreiche Fehlschüsse und eine schwache Defensivleistung liessen das 2:8 Tatsache werden. Bis zur Halbzeit vermochten die Gäste in der Stanser Eichlihalle ihre Führung weiter auszubauen (11:19). Trotz einer Umstellung in der Verteidigung gelang es den Platzherren auch im Verlaufe des zweiten Spielabschnittes nicht, ihre Leistung zu stabilisieren: Zu viele Zweikämpfe gingen verloren. Erst in der Schlussphase der Begegnung gelang es den Nidwaldnern/Urnern, durch einige sehenswerte Aktionen immerhin etwas Resultatkosmetik zu betreiben.

Marco Inderbitzin traf zehnmal

Die erfolgreichsten Skorer der Urschweizer blieben Marco Inderbitzin mit zehn und Filimon Stavrogiannopoulos mit sieben Treffern. Marco Gerhard Philipp August Balbi sowie Adrian Marjanovic zeichneten sich mit einer je hundertprozentigen Abschlussquote aus. Die beiden Keeper Luca Schmitt und Daniel Zimmermann liessen sich eine je 21-prozentige Abwehrerfolgsquote attestieren.

Die SG Stans/Altdorf spielte mit: Luca Schmitt, Daniel Zimmermann; Marco Gerhard Philipp August Balbi (1), Maik Durrer, Dominik Föllmi, Simon Gander (1), Marco Inderbitzin (10), Alain Janes (1), Janis Lang (3), Adrian Marjanovic (2), Filimon Stavrogiannopoulos (7), Joël Steiger (2), Simon Studer (1), Quirin Wallimann (1).

Nach dem 23:14-Erfolg gegen das Team aus dem Aareland (12 Spiele/4 Punkte) traten die FU18-Elitejuniorinnen der Spielgemeinschaft Stans/Altdorf (12/8 Punkte) gegen die Trägerinnen der roten Laterne, DHB Rotweiss Thun (10/2), zur letzten Partie des Jahres 2016 – Wiederaufnahme des Championats in der Gruppe 1 am 22. Januar gegen Co-Leader Brühl/St. Gallen - mit dem festen Vorsatz an, ein weiteres positives Zeichen zu setzen. Was denn auch prompt gelang. Das Team der Trainer Tobias Scheuteri, Migi Müller, Rolf Ferwerda sowie Markus Estermann putzte die Bernerinnen mit einem souveränen 33:24 respektlos vom Parkett – nachdem die Vorrundenpartie in Thun noch verloren worden war.

Sehenswerte Startphase

Die Innerschweizerinnen starteten fulminant. Während der ersten 10 Minuten trafen sie gleich 13-mal ins Schwarze. Die eigene Defensive kam anderseits nur langsam auf Touren. Sie hatte während der gleichen Zeitspanne neun Minustreffer einzustecken, steigerte sich indessen im weiteren Verlauf der Partie. Bis zur Pause liess die SGSA nur noch vier Gegentreffer zu. Zum Seitenwechsel führten die Gastgeberinnen in der Stanser Eichlihalle 21:13. Tobias Scheuteris Zwischenbilanz: «Vor allem die letzten acht Minuten, die wir mit einem 5:0-Lauf für uns entschieden, stärkten unser Selbstvertrauen. Das erklärte Ziel, die schnelle Mitte und Gegenstösse zu forcieren, haben wir grossteils erreicht.»

Vorübergehende Baisse

In der Folge schalteten die Innerschweizerinnen jeweils kompromisslos und schnell von der Defensive auf die Offensive - und umgekehrt - um. Öfters scheiterte das SGSA-Kollektiv an der gegnerischen Torumrandung, der starken Thuner Keeperin oder aber an eigenen Unzulänglichkeiten. Die daraus resultierende Baisse dauerte glücklicherweise nur kurze Zeit. Danach wurde der Vorsprung wieder auf zehn Längen ausgedehnt. Scheuteri: «Thun war an diesem Spieltag nicht in der Lage, uns ernsthaft zu gefährden. Schliesslich ergab sich ein auch in dieser Höhe (33:24) verdienter Kantersieg. Jetzt rüsten wir ab den ersten Januartagen auf das Meisterschaftsrestprogramm. Es umfasst noch insgesamt neun Spiele.»

Die SGSA spielte mit: Astrid Henggeler, Chantal Zurfluh; Jana Hurschler, Janine Zurfluh, Janine Sägesser, Jana Ferwerda, Seline Zimmermann, Ana Pavic, Sarah Rossi, Seline Schuler, Alina Berchtold, Mara Spada.

Mittwoch, 21 Dezember 2016 00:00

Auf vorletztem Platz ins neue Jahr

Die Elitejunioren der Spielgemeinschaft Stans/Altdorf hatten es in der Hand, gegen den Tabellenvierten HSC Suhr/Aarau ein Zeichen zu setzen respektive sich eine bessere Ausgangslage im Hinblick auf den weiteren Meisterschaftsverlauf, zu welchem am 21. Januar gegen Möhlin/Magden gestartet wird, zu verschaffen. Doch das Vorhaben lief aus dem Ruder: Die Innerschweizer verloren die Partie trotz Heimvorteils mit 21:24 knapp. Sie nehmen damit die vorletzte Position unter den zwölf Mannschaften ein (4 Punkte), vor der zählerlosen SG Zurzibiet/Endingen.

Skorer mit Ladehemmungen

Tore bildeten zum Auftakt der Begegnung Mangelware. Erst nach knapp 6 Minuten gelang es den Aargauern, den ersten Treffer der Partie zu erzielen. Die Nidwaldner/Urner benötigten gar 9 Minuten, ehe sie ihr erstes Erfolgserlebnis zu realisieren vermochten. Bis zur 27. Minute lag die SGSA praktisch immer um zwei Tore zurück, ehe ihr in der Folge der Ausgleich gelang. Fatalerweise hatten die Innerschweizer in der letzten Phase vor der Pause das Pech, mehrere Fehlwürfe und technische Fehler zu produzieren und den Gästen somit zum 8:10 zu verhelfen.

Der Fight verlief nach erfolgtem Seitenwechsel weitgehend ausgeglichen. Vor Inangriffnahme der Schlussviertelstunde glichen die Stanser/Altdorfer aus (15:15). Nach der 52. Minute hatten wieder die Suhrer/Aarauer die Nase im Wind. Den Sieg stellten sie mit dem letzten Tor unmittelbar vor Spielschluss sicher.

Zweimal die schussgewaltigen «Pascals»

Beste Skorer in den Reihen der SGSA waren Pascal Aschwanden sowie Pascal Achermann mit je fünf Treffern. Eine hundertprozentige Abschlussquote realisierte Luca Vitaliano, vor Lucas Diener, Flavien Schweighauser und Janis Lang (je 66). Torsteher Roul Iten liess sich eine 43-prozentige Abwehrerfolgsquote attestieren. Die Coaches der SGSA Migi Müller (HC KTV Altdorf) und Dani Lussi (BSV Stans) in ihrem Spielkommentar: «Wir produzierten zu viele Fehlwürfe und technische Fehler. Deshalb vermochten wir den Aargauern nicht Paroli zu bieten.»

Die SGSA spielte mit: Roul Iten, Robin Sigrist; Benjamin Rachad, Livio Bissig, Samuel Arnold, Luca Vitaliano (2), Lucas Durrer, Lukas Diener (2), Marco Inderbitzin, Pascal Aschwanden (5), Flavien Schweighauser (2), Joel Wyss (3), Pascal Achermann (5), Janis Langis (2).

Sonntag, 18 Dezember 2016 00:00

Tausendsassa Moser: 14 Schüsse, 14 Tore…

HSG Siggenthal – HC KTV Altdorf 35:28

Ein Mann schoss die Urner praktisch im Alleingang ab: Marius Moser. Urner «überwintern» auf ungewohntem 10. Ranglistenplatz.

obadepp möhlinAm späten Sonntagnachmittag trat der HC KTV Altdorf im Rahmen der 14. Qualifikationsrunde im Aargau an. Das Handicap der Innerschweizer war gross: Weiterhin musste auf Topskorer Marko Koljanin verzichtet werden, der nach einem rüden Foul in Birsfelden am 10. Dezember verletzt worden war und seither pausieren muss. Der Ausfall des Kroaten ist für die Mannschaft fatal und männiglich ist froh, dass die Meisterschaft nun bis Ende Januar aufs Eis gelegt wird. Im Lager des HC KTV Altdorf ist die Hoffnung gross, dass Koljanin bis zum Spiel gegen Chênois Genf (28. Januar, Feldliarena) wieder fit sein wird.

Weitere Problempunkte

Gegen Siggenthal war es aber nicht nur das Fehlen des «Toppers», sondern es lief auch sonst einiges aus dem Ruder. Die mitgereisten Fans rieben sich jedenfalls die Augen, als sie machtlos zusehen mussten, wie ein gewisser Marius Moser in den Reihen der Aargauer genau 14-mal zu einem «Hammer» ansetzte und ebenso oft damit reüssierte blieb aus. Fast schon eine Leistung, die im Guinessbuch Eintrag finden könnte. Frage an Radio Eriwan: «Ist meeglich, dass Mister Moser so lange derartige Freiheiten geniesst, ohne mit einer effizienten Manndeckung an Leine gelegt zu werden?» Die Antworten wissen in der Tat wohl nur die Handballgötter…

Dass die Akteure des HSG Siggenthal/Vom Stein Baden leichtes Spiel hatten, ihr Heu während der zweiten Halbzeit definitiv im Schober einzufahren, lag an weiteren Unzulänglichkeiten, die im Urner Team auffielen. Da war einmal die Abwehr, die während längerer Zeit löchrig wie ein Emmentaler Käse wirkte und insgesamt fast drei Dutzend Minustreffer kassierte. Es schien aber in der wichtigen Phase der zweiten halben Stunde auch etwas die Motivation zu fehlen, um der aus dem Ruder zu laufen drohenden Partie noch eine Wende zu verleihen. Wie sagte es ein profunder Kenner der KTV-Befindlichkeit (und Matchbesucher) nach dem Debakel doch so trocken? «Irgend etwas muss während der bevorstehenden Meisterschaftspause geschehen. Die Mannschaft scheint auf einem Zwischentiefpunkt angelangt zu sein. Sie wirkt phasenweise geradezu demotiviert. Jemand muss da ein Machtwort sprechen!»

Zum Spielverlauf

Bis zur 10. Minute verlief die Begegnung ausgeglichen (6:6). Auch nach fast 20 Minuten lautete das Skore auf pari (10:10). Ein Zwischenspurt der Siggenthaler liess diese in der Folge mit drei Längen Differenz in Front ziehen. Die Seiten wurden beim Stande von 18:16 zugunsten der Aargauer gewechselt. Eine Viertelstunde nach Wiederaufnahme der Begegnung drohte den Urnern das Ruder bereits vorzeitig zu entgleiten. Sie gerieten immer deutlicher ins Hintertreffen. Der HC KTV Altdorf fand kein valables Rezept, um den Rückstand zu verkleinern. Sieben Minuten vor dem Abpfiff lagen die Innerschweizer mit sieben Toren Differenz in Schieflage. Dabei blieb es bis zuletzt.

Zur Niederlage der KTV-Truppe bleibt anzumerken, dass sich ihre Akteure die Zähne immer wieder (auch) an den Topparaden des gegnerischen Keepers Raphael Aeberhard ausbissen. Er parierte sensationelle 52 Prozent aller auf seinen Kasten abgefeuerten Bälle magistral. Im Kollektiv der Altdorfer waren Spielertrainer Mario Obad sowie Marius Kasmauskas mit je acht Toren die effizientesten Werfer. Yannick Drollinger kam auf eine 75-prozentige Abschlusserfolgsquote. Mario Obad sowie Marius Kasmauskas liessen sich je 57, David Arnold 50 Prozent notieren.

Endingen baute Leaderposition aus

Nach der siebten Saisonniederlage liegen Siggenthal und Altdorf jetzt mit je 12 Zählern auf der 9. respektive 10. Ranglistenposition. Vorentscheidendes tat sich an der Tabellenspitze, wo Stäfa gegen Solothurn überraschenderweise Federn lassen musste und Endingen seine Leaderposition auszubauen vermochte.

Die weiteren Resultate im Einzelnen: Stäfa – Solothurn 22:27, Wädenswil – Kadetten Espoirs Schaffhausen 24:33, Baden – Steffisburg 28:25, Horgen – Birsfelden 28:32, Möhlin – Yellow/Pfadi Winterthur 26:21, Endingen – Chênois Genf 44:32. – Die Rangliste vor der gut einmonatigen Meisterschaftspause: 1. Endingen (26 Punkte), 2. Stäfa (21), 3. Möhlin (18), 4. Baden (18), 5. Solothurn (18), 6. Kadetten Espoirs Schaffhausen (17), 7. Steffisburg (15), 8. Horgen (14), 9. Siggenthal (12), 10. Altdorf (12), 11. Birsfelden (10), 12. Yellow/Pfadi Winterthur (10), 13. Chênois Genf (3), 14. Wädenswil (2).

In den Reihen des HC KTV Altdorf ist jetzt eine willkommene Verschnaufpause angesagt. Die Trainings laufen wieder am 9. Januar mit Volldampf an.

Mittwoch, 14 Dezember 2016 00:00

Aargauer wollen Urnern ans «Eingemachte»

Nationalliga B: Siggenthal – Altdorf am Sonntagabend

Vor einer wegweisenden Partie stehen die Innerschweizer am Sonntagabend (17 Uhr, Aue-Halle, Baden). Gastgeber schlugen vor wenigen Tagen die Tabellenvorletzten aus Genf klar.

Die Spielgemeinschaft HSG Siggenthal/Vom Stein Baden grüsst 2016/17 im sechsten aufeinanderfolgenden Jahr aus der zweitobersten nationalen Stärkeklasse. Nach einem «Leistungsloch» hat die Vereinsleitung der Aargauer reagiert und eine Umstrukturierung in die Wege geleitet. Mit beachtlichem Erfolg: Am Wochenende wurde der Tabellenletzte Chênois/Genf mit 30:23 in den tiefen Keller geschickt – die HSG hat sich im Zwischenklassement damit klar nach vorne orientiert. Das Geheimrezept: Cheftrainerwechsel (von Kai Wetzel zu Sascha Schönholzer) und anderweitige Umstrukturierungen an der Spitze der Formation. Die Vereinsleitung hält dazu fest: «Sascha Seeholzer kennt Kader und Verein aus den vergangenen anderthalb Jahren als Co-Trainer und will neu als Cheftrainer für die notwendigen Impulse sorgen. Sein Erfahrungsschatz aus der Tätigkeit bei GC/Amicitia Zürich sowie als Juniorennationaltrainer, ferner seine profunden Trainerkenntnisse sind für die HSG Siggenthal/Vom Stein Baden von hohem Wert. Durch die getroffenen Massnahmen erhofft sich die Vereinsleitung, die negative Spirale durchbrechen zu können.» Und die Verantwortlichen der HSG Siggenthal/Vom Stein Baden zum bevorstehenden Fight im Einzelnen: «Mit dem wiedergefundenen Selbstvertrauen soll der Uristier in die Schranken gewiesen werden.»

Bevorstehende Mission ist heikel

Den ersten Schritt in dieser Richtung haben die Aargauer wie erwähnt durch den klaren Erfolg gegen Chênois/Genf getan. Dabei profilierten sich Marino Moser mit neun und Daniel Merz mit sieben Einschüssen als Topskorer. Die sonntäglichen Gastgeber wollen auf dem eingeschlagenen Weg weiterschreiten und in der nächsten Phase, wie sie erklären, dem HC KTV Altdorf ans «Eingemachte» gehen. Die Urner haben auf ihrem Konto zurzeit 2 Punkte mehr als die HSG stehen (12/10 Punkte). Dies bei einem Torverhältnis von 353:372 (Altdorf) zu 322:339. Soviel zum Zahlenreigen.

Die Altdorfer dürften aus der Lektion vom vergangenen Wochenende – Sieben-Tore-Vorsprung und letztlich noch ein Unentschieden in Birsfelden – zweifellos ihre «Lehren» gezogen und scharf darauf, sich zu rehabilitieren. Leicht wird der Vorsatz wahrscheinlich nicht umzusetzen sein, doch erscheint der Vorsatz zumindest realisierbar. Allerdings machen verschiedene verletzungsbedingte Ausfälle Spielertrainer Mario Obad und Headcoach Stefan Epp zu schaffen. Inwiefern insbesondere die Leistungsträger Nicolai Christensen und Marko Koljanin wieder «fit» respektive einsatzbereit sein werden, wird sich weisen.

Das «Zwei» fightet gegen Leader Kriens

Bereits am Samstag steht der zweiten Mannschaft des HC KTV Altdorf eine echte Bewährungsprobe bevor. Der klare 3.-Liga-Tabellenerste HC Kriens II tritt in der Meiersmatt-Halle (17 Uhr) als Kronfavorit auf, hat er nach sieben Einsätzen doch noch keinen einzigen Zähler abgetreten. In der Neunergruppe figuriert der HC KTV Altdorf II zurzeit auf der vierten Position (7/9). Das Torverhältnis der beiden Formationen: Kriens II 212:139, Altdorf II 178:176.

Die U19-Elitejunioren der SG Stans/Altdorf treten am Samstag in der Stanser Eichlihalle (13.30 Uhr) gegen das spielstarke Kollektiv des HSC Suhr/Aarau an. Die Gäste figurieren im Zwischenklassement auf dem 4. Rang (12 Zähler), die Innerschweizer auf der 11. Position (4).

Die U18-Elitejuniorinnen der SG Stans/Altdorf stehen ihrerseits gleichentags in der Eichlihalle (17.30 Uhr) im Blickpunkt. In der Achtergruppe belegen die Nidwaldnerinnen/Urnerinnen zurzeit den 6. Platz (11/6). Die Gäste des DHB Rotweiss Thun sind auf dem letzten Rang angesiedelt (9/2). Ein Sieg der Innerschweizerinnen ist somit recht eigentlich «Pflicht», um nicht mehr zu sagen.

Im Einsatz stehen am Samstag schliesslich noch die U17-Interjunioren der SG Stans/Altdorf. Sie sind zurzeit – gemeinsam mit dem Team Solothurn Regio (je 5 Zähler), auf dem letzten Rang ihrer Sechsergruppe zu finden. Die SG Stans/Altdorf empfängt die SG Willisau/Dagmersellen in der Stanser Eichlihalle (15.30 Uhr). Die Luzerner Gäste belegen gegenwärtig im Zwischenklassement den 3. Platz (8 Punkte).

 

Montag, 12 Dezember 2016 00:00

Die süsse Rache…

Im letzten Meisterschaftsspiel in ihrer Sechsergruppe (Nr. 16) empfingen die Altdorfer MU15-Junioren in der Feldliarena die Vertretung des Gruppenersten BSV Stans. Die Gastgeber revanchierten sich im Spitzenkampf gegen die Boys aus Nidwalden für die klare Vorrundenschlappe mit einem sehenswerten 30:28-Erfolg. Letzterer war umso beachtlicher, da der KTV-Nachwuchs nur mit sieben Spielern angetreten war und somit über keine Auswechselmöglichkeiten verfügte. Aufgrund der zahlreichen Absenzen kam auch MU13-Torsteher Kavin Kanthapody in der oberen Altersklasse zu seinem Debüt.

Die Platzherren starteten sichtlich nervös in die Partie. Nach zehn Minuten lagen sie denn auch bereits mit 2:7 in Schieflage. Danach ging ein unverkennbarer Ruck durch die Mannschaft – alle Spieler besannen sich plötzlich ihrer Fähigkeiten. In der Defensive wurde dem gegnerischen Topskorer der Giftzahn mit einer Spezialbewachung gezogen und dadurch Selbstvertrauen für die Arbeit in der eigenen Offensive getankt. Mit teils sehenswerten Einzelaktionen und frechen Kreisanspielen wurden die Stanser immer wieder in arge Verlegenheit gebracht. Zur Pause lag der HC KTV Altdorf bereits knapp im Vorsprung (14:13).

Der zweite Spielabschnitt sah weiterhin ebenbürtige Formationen im Einsatz, die sich einen spannenden Schlagabtausch lieferten. Trotzdem der KTV sich immer wieder auf seine starke Defensive verlassen durfte, gelang es ihm nicht, die Gäste vorentscheidend zu distanzieren. Die Partie war so eines Spitzenkampfes bis zuletzt würdig. Als dann eine Minute vor Spielschluss der eigentliche Rückraumakteur Raphael Wunderlin vom rechten Flügel aus das 30:28 markierte, waren sich die jungen Altdorfer ihres Sieges definitiv sicher. Freude herrschte…

Coach Mauro Bissigs Retrospektive: «Insgesamt hatten die KTV-Spieler eindrücklichen Kampfgeist entwickelt sowie eine sensationelle Teamleistung abgeliefert. Als spezielle Erfolgs-«Zugpferde» seien Lukas Müller (zehn Treffer) und Kavin Kanthapody, der im Tor mit 18 Paraden, darunter einige «big saves», seine Aufwartung machte, hervorgestrichen. Nicht unerwähnt sei schliesslich, dass sich sämtliche Feldspieler in die Skorerliste einzutragen verstanden. Nun freuen sich alle auf die bevorstehenden Aufstiegsspiele.»

Für Altdorf spielten: Kavin Kanthapody, Ivo Kamer (2), Jovin Senn (3), Raphael Wunderlin (3), Luca Aschwanden (7), Matteo Kovacevic (5), Lukas Müller (10).

Montag, 12 Dezember 2016 00:00

Weiterhin mit weisser Weste

HC KTV Altdorf II – Borba Luzern 36:30

Altdorfs «Zwei» wahrte den Nimbus der Ungeschlagenheit vor eigenem Publikum. Mark Herzog mit sieben Treffern bester Skorer.

H2 Häuslermarc filteredAltdorfs Teammanager Patrik Amrein zog mit Genugtuung vom Parkett: «Seine» Truppe hatte am Samstag auch im Rahmen der vierten Heimvorstellung keine Konzessionen gemacht und das Punktepaar in den eigenen Reihen behalten. «Opfer» war Borba Luzern, das die Heimreise an den Fuss des Pilatus mit einer Schlappe anzutreten hatte. Altdorfs zweite Mannschaft grüsst in seiner Zehnergruppe jetzt von der vierten Position – gleichauf mit Ruswil/Wolhusen (8 Punkte), hinter dem verlustpunktelosen Kriens II (14), den Mythen-Shooters (9) und dem TV Horw (8), der eine Partie weniger ausgetragen hat. Nun steht den Altdorfern am kommenden Samstag im letzten Spiel des zu Ende gehenden Jahres der schwere Gang zum verlustpunktelosen Leader bevor.

Tobias Rieders Comeback

Im Tor der Platzherren stand nebst Luca Segantini wieder Tobias Rieder im Einsatz. Vor knapp einem Jahr hatte er sich einen Kreuzbandriss zugezogen und figurierte seither auf der Verletztenliste. Für Tobias war der Fight gegen die Borbasten zusätzlich speziell, stand in den Reihen der Luzerner doch sein Bruder Fabian im Einsatz, der zu Juniorenzeiten in den Reihen des KTV Altdorf das Handballhandwerk erlernt hatte.

Die Partie stand zu Beginn im Zeichen der Offensivreihen. Letztere zeigten sich gross in Fahrt, gelang es doch weder der Deckung weder hüben noch drüben, die Widersacher in den Griff zu bekommen. Das Altdorfer «Zwei» stellte seine Abwehr im Verlaufe der ersten Spielhälfte etwas um. Was Wirkung zeigte – wenn auch in beschränktem Rahmen. Immerhin waren es die Altdorfer, welche zur Pause mit 15:14 im Vorsprung lagen.

Verbesserte Abwehrleistung zementierte Erfolg

Die Platzherren nahmen sich im Kabinengespräch vor, im Deckungsbereich leistungsmässig zuzulegen. Was dank mehrerer Ballgewinne und einiger technischer Fehler der Luzerner prompt gelang. Mit einfachen Gegenstössen zeichnete sich der Sieg der KTV-Truppe ab. Die Partie war in der 48. Minute weitgehend entschieden, stand doch eine Acht-Tore-Reserve der Urner fest. Borbas Kollektiv gelang es in der Folge, den Rückstand auf fünf Längen zu reduzieren, doch am 36:30-Erfolg des KTV vermochte es nicht zu rütteln. Insgesamt lieferten die Gastgeber eine geschlossene Teamleistung ab. Linkshänder Mark Herzog zeichnete sich mit sieben Treffern als erfolgreichster Skorer aus. Aber auch vier weitere Akteure des Heimteams waren mit mindestens fünf Treffern an der Ausbeute beteiligt. Tobias Rieder feierte ein starkes Comeback. Einziger (kleiner) Wermutstropfen war, dass er ein Penaltygeschoss seines Bruderherzens nicht zu entschärfen wusste… Die Partie klang auch sportlich-kameradschaftlich beeindruckend aus. Einige Borbaspieler liessen es sich nämlich nicht nehmen, am Altdorfer Nachtleben aktiv teilzunehmen und mit ihren «Gegnern» anzustossen.

Defensiv sind noch Defizite auszuräumen

Das Fazit von Coach Patrik Amrhein: «Offensiv vermochte unsere Truppe zu überzeugen, was in den vorangegangenen Partien nicht immer der Fall gewesen war. Unser Tempospiel funktionierte teilweise super. Dadurch konnten die Luzerner immer wieder vor Probleme gestellt werden. Defensiv war auf unserer Seite nicht alles das Gelbe vom Ei, doch vermochte dieses Manko den Erfolg nicht in Frage zu stellen. Nun heisst es gegen Kriens II am jüngsten Erfolg anzuknüpfen und zu versuchen, die Leadercrew möglichst in Verlegenheit zu bringen.» Im Januar geht es dann erst am 21. weiter. Und zwar mit dem Auswärtsspiel in Malters.

Altdorf II spielte mit: Luca Segantini (1. bis 12. Minute), Tobias Rieder (restliche Spielzeit); Jérôme Arnold, Pascal Arnold, Dave Bär (5), Mauro Bissig, Michael Bissig (6), Adrian Bucher (2), Marc Häusler (5), Mark Herzog (7), Andreas Schranz (5), Dennis Wipfli (3), Simon Ziegler (2), Carlo Zurfluh (1).

 

Montag, 12 Dezember 2016 00:00

Im zweiten Turnierteil Feuer gefangen

Die Jüngsten des HC KTV Altdorf (U11) bestritten in der Challengers-Kategorie ein weiteres Turnier. Dazu musste in der Zofinger BBZ-Halle zur Sache gegangen werden. Das «Umfeld» - es wurden in der Grosshalle gleich fünf (!) verschiedene Turniere ausgetragen – war für die Innerschweizer echt eigentlich gewöhnungsbedürftig. So verwunderte es nicht, dass der Auftaktpartie gegen Handball Birseck mit einer gewissen Skepsis entgegengesehen wurde. Hinzu kamen einige Ungereimtheiten bezüglich der Spielleiterentscheidungen sowie der Torzähler. Sie trübten das Endergebnis, welches mit 7:9 zugunsten der Nordschweizer Crew endete.

Körperlich überlegen war Gegner Nummer zwei – der Nachwuchs aus der Talentschmiede (und Hausherren…) TV Zofingen. Der HC KTV Altdorf blieb chancenlos. Er hatte sich mit einem 5:13 klar geschlagen zu bekennen.

In der Folge vermochte sich das Kollektiv von Coach Peter Muggler immer besser in Szene zu setzen. Es ging wesentlich konsequenter und körperbetonter zur Sache. Nun drehte auch der «Wind». Gegen die HSG aus Lenzburg wurde ein ebenso viel beachteter wie verdienter 7:4-Erfolg eingefahren.

Nun hatte das Team aus Altdorf durch den Achtungserfolg unverkennbar Feuer gefangen. Es setzte zum Turnierschlussspurt an. Das KTV-Kollektiv liess gegen die Girls von Spono Nottwil nichts anbrennen. Und mit der lautstarken Anfeuerung von der eigenen Spielerbank aus («let’s go, Altdorf, let’s go») sowie der Unterstützung der mitgereisten Fans aus der Urschweiz wurde der vierte Fight mit 11:9 erfolgreich gestaltet.

Teamchef Peter Muggler in seiner Retrospektive: «Unser Team bewies Stärke – es steckte die ersten, teils emotional bedingt verlorenen beiden Einsätze weg und kehrte auf den Erfolgsweg zurück. Auf der langen Heimreise hielt die Topstimmung im Vereins-Hippie-Bus schliesslich an – es wurde gesungen, als hätten wir einen Pokal gewonnen…»

Altdorf spielte mit: Vincent Aschwanden, Alex Brand, Luca Indergand, Michelle Kempf, Ronja Kovacevic, Fabian Muggler, Thomas Sontag, Selina Tresch, Joya Ziegler.

Seite 1 von 138