Donnerstag, 22 Dezember 2016 00:00

Am Leaderthron gab es nichts zu rütteln

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Der gegenwärtige klare Leader in der 3.-Liga-Zehnergruppe 9 - die Reserven des Nationalliga-A-Klubs HC Kriens - zieht seine einsamen Kreise: Nachdem die Luzerner gegen den HC KTV Altdorf II mit 30:21 als klare Sieger vom Feld zu ziehen vermochten, führen sie das Zwischenklassement mit dem Punktemaximum (8/16) weiterhin souverän an. In der vorderen Hälfte folgen auf den nächsten Plätzen Horw (7/10), Ruswil/Wolhusen (8/10), die Mythen-Shooters (8/9) und der HC KTV Altdorf (8/8).

Mehrere Absenzen waren zu beklagen

Altdorfs Reserven hatten auf verschiedene Stammspieler zu verzichten. Darunter figurierten auch die Topskorer Marc Häusler sowie Andreas Schranz. Der Fight begann trotzdem recht ausgeglichen. Beide Formationen bekundeten in der Offensive unverkennbare Probleme. Kriens lag nach der Auftaktviertelstunde immerhin mit 6:4 voraus. Die Altdorfer bezogen in der Folge ihr erstes Timeout, nachdem in ihrem Angriff nur noch herzlich wenig lief, etliche hundertprozentige Chancen verscherzt wurden und sich die technischen Fehler häuften. Die Platzherren führten zur Pause mit 12:6.

Viererserie liess nochmals leise hoffen

Der Rückstand der Urner pendelte sich nach erfolgtem Seitenwechsel bei sechs Längen ein. Zwischen der 40. und 45. Minute schöpfte das Kollektiv von Coach Patrik Amrhein etwas Hoffnung, gelangen doch gleich vier Tore in Serie. In der Folge fehlte dem KTV etwas die Puste – Kriens vergrösserte seinen Vorsprung. Während der letzten fünf Minuten liessen die Altdorfer die Zügel dann ziemlich schleifen. Ihr Glaube auf einen möglichen Punktegewinn schwand zusehends. Der HCK behielt das bessere Ende schliesslich (etwas zu deutlich) mit 30:21 für sich. Bester Werfer in den Reihen des HC KTV Altdorf war wieder einmal Mark Herzog. Er traf ein halbes Dutzend Mal ins Volle, dichtauf gefolgt durch Dave Bär.

Coach Patrik Amrheins Kommentar: «Die vielversprechende Leistung während der Auftaktviertelstunde reichte nicht dazu aus, dem Leader ein Bein zu stellen. Klar ersichtlich wurde, dass die Widersacher mit Abstand das beste Kollektiv der 3.-Liga-Gruppe 9 sind. Unsererseits lieferten die Akteure nicht ihre beste Leistung ab. Nur mit dem vollen Kader wäre es wohl möglich gewesen, am Thron der Luzerner zu rütteln. Nun haben wir bis Ende Januar Zeit, zu neuen Taten zu rüsten respektive die Blessuren verschiedener Akteure auszukurieren.»

Altdorf II spielte mit: Fabio Arnold (1. bis 60. Minute), Tobias Rieder; Jérôme Arnold, Pascal Arnold, Dave Bär (5), Mauro Bissig (3), Adrian Bucher, Manuel Gisler (1), Mark Herzog (6), Thomas von Deschwanden (2), Dennis Wipfli (2), Simon Ziegler, Carlo Zurfluh, Michael Bissig (2).

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